Urlaub mit dem Hund in Ungarn   -   zwei Ferienhäuser mit großen eingezäunten Gärten


   Verlockendes Reiseziel 
 
 

Schönheit und faszinierende Naturphänomene im weitgehend unberührten nord-östlichen Teil Ungarns


reizvolle Naturlandschaft, 

Abgeschiedenheit, 

Stille, 

Romantik, 

aber auch ausgelassenen Fröhlichkeit, 

lebhaftes Treiben 

sind die Stärken dieses Landstrichs.

U r l a u b    der    b e s o n d e r e n    Art: 
 
 

Wohnen in romatisch ruhiger Idylle und zugleich ein großes Angebot an abwechslungsreichen Aktivitäts-Möglichkeiten durch die gute zentrale Lage beider Ferienhäuser. Erholung und breitgefächerte Freizeitbeschäftigung
in „EINEM“ 



 

Der Urlaubsort Folyas liegt etwa 170 km östlich von der ungarischen 
Hauptstadt Budapest entfernt. 
Durch die optimale Autobahnverbindung ergibt sich eine zügige und unbeschwerte Anreise zum Zielort.

Die in dieser Region einfach und zufrieden lebende Land-Bevölkerung mit ihrer liebenswerten Gastfreundlichkeit, schätzt noch voll den Wert der zauberhaft, teils unberührten  Naturschönheit mit den kostbar wachsenden Gütern.  Lernen Sie mit Mensch und  Natur richtig zu verschmelzen  ...  „eins zu sein“ . Die traditionelle, gute Ungarische Küche in der Provinz oder in alten Dorfwirtshäusern gilt  als Geheimtipp vieler Genießer und lockt gerade wegen den äußerst günstigen, unschlagbaren Preisen. 

 Folyas,  ein einfaches, typisch kleines Pusta-Dorf mit etwa 500 Einwohnern liegt neben einer bezaubernd, 
idyllischen Flußlandschaft und 
direkt am Rande des Nationalparkes der Hortobagy-Puszta, dem Herzstück der Region. 
Ein Gegensatz zur unwahrscheinlichen Endlosigkeit der Puszta, sind die 
unweit im Norden liegenden reizvollprägenden Bergformationen, verschmelzend in das Bükk-Gebirge, das Cserhát
und die Zemplener Berge. Bis zu fast 1000 m Höhe wechselt die Landschaft von Strauch- und Laubwald zu Fels und Gebirge. Das Klima ist dort kühler und sehr gesund; daher auch ein großes Angebot an Kurbehandlungen (Luft, gesunde Quellen). 
Im Sommer zeigt sich das Land in sattem Grün; im Herbst strahlt es in allen Arben der einschlafenden Natur und in verschneiter Winterlandschaft bieten sich sogar Wintersportmöglichkeiten. 
 

 


 

 

Ferienort Folyas und seine Umgebung
Nähere oder weitere Umgebung um Ferienort Folyas:

 
Tipps, Infos und Beschreibungen  (vielseitiger Freizeitmöglichkeiten) an Hand von Beispielen aus der Umgebung 
Die Puszta
Stundenlang kann man die Puszta durchstreifen, ohne daß sie sich verändern würde. Das Land ist ein riesiger fruchtbarer Acker, entweder mit Mais, Weizen, Sonnenblumen, köstliches Gemüse und Paprika, Wein oder Obst bestellt. Dann und wann sieht man in der Ferne eine große Gänsekolonie, manchmal mit verschiedenen ländlichen Düften oder einen Reiter, der sein Pferd an einem alten Ziehbrunnen tränkt, oder die Hirten, die ihre Schafherden in die Puszta treiben. Am frühen Morgen kann häufig beobachtet werden, wie die einfachen Bauern mit ihren unterschiedlichen Tieren aus den Dörfern ziehen, es können ein paar Kühe sein, oder Schafe, dazu vielleicht noch einige Ziegen. Schwein und Gefieder macht sich meist selbständig auf den Weg. Raubvögel sitzen auf Telegrafen-masten und beobachten vereinzelt Pferdefuhrwerke mit geruhsamen Kutschern. Mensch und Natur sind hier eng miteinander verbunden.  Im Land stehen vereinzelt kleine Gehöfte, ein Haus mit zwei, drei Hütten dabei, meist von Bäumen umgeben, die vor der Hitze schützen, oft danebenstehend  ein Ziehbrunnen, der in die Tiefe geht. Die Puszta ist die größte Landschaft Ungarns und nur teils touristisch entdeckt. Für den Individualtouristen ist sie ein Paradies, Sehnsüchte können hier gestillt werden. 
 

In Tiszafüred  (Heilbad und Thermalbad: Physiotherapie, ärztl. Behandlung möglich)  -  (ca. 40 km)
Tiszacsege (Thermalbad: das Wassser wird für die Behandlung von Rheuma, Gelenk- und Hautkrankheiten empfohlen)  -  (ca. 20 km)
Haidúszoboszló  (gerade für Rheumakranke)  -  (ca. 40 km)  und 
Debrecen(ca. 50 km) speisen unterirdische Heißwasservorräte die Brunnen der Heilbäder. Z.B. wurde in Hajdúszoboszló  1920 eine Quelle entdeckt, deren Wasser sich bei der Heilung von Wunden als besonders wirksam erwiesen hat. In 
Tiszasüly ( Schlamm mit Heilwirkung).
 

Die Hortobagy Puszta(30 km entfernt) 
Ein relativ großer naturgeschützter Flecken, wo die alten Lebensweisen in alter Landschaft für den Touristen kultiviert wurden, aber der Tourismus wird stark in seine Schranken verwiesen.  Die Puszta kann in langen Sparziergängen  durchstriffen werden oder es kann an organisierten Programmen teilge-nommen werden, z.B. mehrtägige Rad- und Reitlager – Zeit genug mit der Natur und mehr richtig zusammenzuwachsen. Zudem können  virtuose Reiter mit traditionell gekleideten Csikós im Galopp mit ihren langen Peitschen, die zischend durch die Luft wirbeln  auf der weiten Wiese bewundert werden (Aufführung für die Besucher). Man kann auch beobachaten, wie große Herden von Pferden in die Puszta getrieben werden.

  • In der Hortobagy ist  das Hirtenmuseum und die Nationalpark-Ausstellung besuchenswert. Eine wichtige Basis des Nationalparks von Hortobágy ist Nagyiván, eine Siedlung inmitten des Hortobagy. Im Eingangsgebäude des Nationalparks befindet sich eine Folklore-Sammlung. Ganztägige Aus-flüge  werden in die Puszta organisiert, wobei die berühmte Brücke mit den „neun Löchern, die Neun- bogenbrücke (Kilenclyukú hid), eine unter Denkmalschutz stehende Csárda besucht werden kann.
  • In Mata (ganz in der Nähe) finden die Reitertage und Pferdevorführungen statt, hier werden die be- rühmten Nonius Pferde gezüchtet, Reitmöglichkeiten stehen  zur Verfügung.  In der Umgebung grasen bullige Graurinder und Zackelschafe. Ungarn ist bemüht, viele alte Arten von Tieren zu erhalten, wie  z.B:. Das Wasserbüffelreservat und die Graurinder im nördlichen Teil ist auch zu besuchen. 
  • Mezökövesd(ca. 40 km entfernt) ist berühmt für seine Stickereien mit bunten Blumenmotiven. Liebhaber dieses farbenprächtigen Kunsthandwerkes lernen im Matyó-Museum viel über den Ursprung – zu sehen sind die prächtigsten Exemplare. 
  • Tiszacsege (ca. 20 km entfernt). Eine Siedlung am nordwestl. Rande des Nationalparks, über Nebenstraßen erreichbar. Das älteste volkstümliche Baudenkmal der Hortobagy Puszta ist hier zu sehen. Ein Thermalbad mit großer Heilwirkung ist hier zu finden.  Auch eine romantisch, interessante Schiff-Fahrt vom Hafen in Tiszacsege nach Tiszabábolna, Tiszafüred, Kisköre und Tokaj  ist ab 1. Mai bis Ende September, bei gutem Wetter auch im Oktober möglich. 


Tiszafüred (sehenswert das Museum Kiss Pál, das Kemény-Schloß, die reformierte Kirche, Nyúzó-Gáspár-Töpferhaus, Freibad und Thermalbad mit Wasser von 39 Grad Celsius)  -  (ca. 40 km entfernt), etwas außerhalb der Hortobagy. Einer der beliebtesten Urlaubsorte an der Theiß.  Großes Sportangebot und idyllische Badeplätze, gute Angelmöglichkeiten an bewachten Plätzen. 
 

Die Theiß-Seen(ca. 40 km entfernt) sind ein verlockendes Reiseziel, inmitten der weiten ungarischen Tiefebene wurden diese Seen angelegt. Das einmalig interessante Gebiet, das durch die Stauung des Flusses Theiß entstanden ist und 127 Quadratkilometer umfaßt, ist einzigartig. An bestimmten Stellen  begegnet man Segelschiffen, Surfern, Sonnenbadenden. 
Dann einige Kilometer weiter ist der Reisende von der zauberhaften Schönheit der Natur geblendet. Auf der größten Seewiese blühen die See- und Sumpfrosen, streng geschützte Wasserkastanien. Am Ufer stehen Weiden, deren Zweige der Baumkronen kleine Zelte bilden. Vögel schießen fliegend aus der Höhe herab. Eine Landschaft, in der die Natur unberührt geblieben ist. 
      Liebhaber des Wassersports und der sonnenüberfluteten Stränden, alternativ aber 
           auch Naturfreunde und Wissenschaftler, die die Vogel- oder Pflanzenwelt erkunden 
           möchten und die Stille suchenden Angler ( Info: der mittlere Teil der Teiß-Seen, ist
      Ungarns größte zusammenhängender Angelsee) können ihrem Vergnügen 
           nachgehen, oder Entdeckungsreisende  mit dem Kanu. Die Theiß-Seen können per 
           Boot erkundet werden, so offeriert der See seine verbogenen Schätze.

  • ·Strand von Abádszalök: Die zusammenhängende 14 Quadratkilometer umfassende Südbucht der Theiß-Seen ist einmalig in Europa. Dieser Teil kann auch mit Motorbooten befahren werden und wird  somit zum Paradies der Wassersportbegeisterten. Die Windverhältnisse sind für Surfer und Segler optimal. Motorbootfahrer und Liebhaber des Wasserski´s kommen ebenfalls auf Ihre Kosten. An den sanft ansteigenden Hängen des Ufers ist die Hochsommer-Atmosphäre geprägt von Menschen die von der großen Wasserrutsche ins Wasser plumpsen. Manch sonnengebräunter und im warmen Sand liegender Urlauber kann sich sogar vorstellen, dies sei eine Meeresküste. I
  • Poroszló (Badestrand, Wassersport, für Naturfreunde: üppige Flora, Angelsport) 
  • In der Nähe (im nördlichen Teil des Sees in der Bucht von Tiszavalk, zwischen Poroszlo nach Mezökövesd ) ist ein großes Vogelreservat auch mit einigen seltenen Vogelarten. Die Ungarische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz bietet geführte Wanderungen zur Vogelbeobachtung und zum Naturschutz der Region an. Manche Bereiche dürfen nur mit dem Boot erkundet werden. Eine Vogelwelt sondergleichen hat sich hier angesiedelt. In der Auenlandschaft, die Nahrung, Fische und Käfer bietet, ließen sich zahlreiche Vogelarten nieder. Bevor man jedoch ins Schilfdickicht ausweicht, ist es ratsam, sich eine Karte zu besorgen, denn man kann sich sonst leicht in diesem zauberhaften Labyrinth verfahren. Auch die hier einst ausgestorbenen Biber und Otter leben wieder in der Theiß-Region.
  • Borsodivánka, Negyes, Tiszavalk, Tiszabábolna, Tiszadorogma, Aroktö, Tiszacsege und Egyek kleine Siedlungen, die viel Ursprüngliches bewahrt haben 
               Das Erleben der Puszta, hier die Auwälder entlang der Theiß und die Sümpfe und 
               Fischteiche von Hortobagy, die Beobachtung der in Europa einmalig streng 
               naturgeschützten Vogelwelt dieser Region ist eine unvergeßliche Erfahrung. 
  • Die üppigen Wälder der Überschwemmungsgebiete (z.B. bei Kisköre) sind beliebte Jagdreviere. Während der Wanderung kann man von Wildschweinen überrascht werden, Hasen oder Fasane werden aufgescheucht. Das gefährlichste Raubtier dieser Gegend ist die Wildkatze. Obwohl sie sich nur sehr selten blicken läßt, fühlt  der ziemlich korpulente Rehbock die Herrscherin dieser Zone  ständig im Nacken. Rote Füchse sausen auf dem engen Pfaden, ein Hermelin äugt aus dem Gebüsch. Vom Damm her betrachtet man das faszinierende Bild der riesigen Wasserober fläche. Legt man jedoch einige Meter zurück, verdeckt das üppige Grün der Natur den glitzernden Wasserspiegel, um dann wieder wie ein sonnenüberflutetes Meer zum Vorschein zu kommen. 
  • Museen, Heimatmuseen: in Ároktö, Kisköre, Poroszló, Tiszacsege, Tiszafüred. 
  • Újlörincfalva: Diese Siedlung wurde von den Bewohnern von  Óhalász, das bei einem Hochwasser zerstört wurde, zu Beginn dieses Jahrhunderts errichtet. Die Überreste des zerstörten Dorfes können auf einer der Inseln besichtigt werden. 
  • Sarud: liegt am Ufer des Sarud-Beckens und ist für Wassersportbegeisterte, Drachenflieger-Fans (eine Anlage direkt am Ufer) und Angler bestens geeignet.
  • Kisköre: Staudamm mit Stauwerk, Wasserkraftwerk und Schleuse. Dies Anlage kann nur mit Führung besichtigt werden. Der Blick auf das Stauwerk und den See vom Ufer der Theiß ist unvergeßlich. 
Debrecen( 50 km entfernt). Eine lebendige, stolze Stadt mit buntem Treiben auf den Straßen. Im Zentrum internationaler Flair darunter ein Geschäftsviertel, mit Läden westlicher Güter und französischem Design. Debrecen eine im Karpatenbecken liegende Provinz- u. Universitäts-Stadt. Berühmt auch durch die paprikaroten würzigen Debreziner-Würstchen. Ein Besuch lohnt sich wegen seiner vielen verschiedenen Museen, Denkmälern, dem CSOKONAI THEATER als breites gezacktes Gebäude aus ineinander verschobenen Elementen und fünfeckigen Säulen, den vielfältigen Kunstausstellungen und dem schönen Ausflugsgebiet durch den Badesee und dem 
  • Thermal-Heil-Bad mit kochsalz-, jod-, und bromhaltigem Wasser (unter großen Bäumen ein Baden im gesunden Wasser) – die Anlage hat sowohl Hallen- wie auch Freibäder, die für über 3000 Badegäste und über 2000 Behandlungen ausgelegt sind. Die Wasserfläche im Freien mißt 5.000 Quadratmeter, der Park drumherum 74.000 – hier kann man sich wirklich gut aufhalten, hier im nahen Stadtwald als Erholungsgebiet. 
  • Unter dem großen Wald ist ein unterirdischer See, der all die Baume des Waldes und die Menschen in Debrecen mit Trinkwasser versorgt.  Im Wald gibt es einen stillen Ruderteich, ein Lunapark, ein Zoo mit Tieren aller Kontinente, einige Gaststätten. Einige Restaurants sind in schönen Sälen untergebracht. Die Speisen sind anspruchsvoll.
  • Eine mächtig große reformierte Kirche, gebaut zwischen 1805 und 1823 mit Kuppel-Türme liegt im Zentrum der Stadt. 
  • Große Ereignisse: die Jazztage im Juli und das Blumenfestival am 19.08.
Von Debrecen aus kann man den wilden Osten Ungarns entdecken.
 

Die in der Nähe des Wohnortes leicht erreichbaren Zemplener Berge mit dem Cserhát und Bükkgebirge prägen reizvoll den Norden Ungarns. Die hügelige Landschaft verschmelzt sich mit den Zemplener Bergen bis ganz in den Nordosten Ungarns. 
Wie eine abgegrenzte Insel hebt sich aus dem Cserhát beeindruckend das Bükk hervor. Breite Hochebenen, hohe Felswände, dichte Wälder, Schluchten, Täler, reiche Tier- und Pflanzenwelt, zahlreiche Höhlen: Beim Durchstreifen darf man sich frei und leicht fühlen. Höchste Erhebung 958 m ist der Istállos-kö (unter seinem Gipfel macht sich ein Plateau breit – es prägt die Landschaft). Kalk ist das Hauptelement des Gebirges, daher viele Höhlen, große Krater, die teilweise von Blumen bewachsen sind. Das Plateau wird gut geschützt und bildete den Bükk-Nationalpark. 

Szilvásvárad(ca. 60 km entfernt) direkt am Rande das Bükk-Nationalparkes. Spazierwege  zum Wasserfall  (besteht selbst aus mehreren, kleinen Kaskaden). 
Pferdeliebhaber erfreuen sich, denn hier werden Lipizzaner  im bekannten Gestüt erfolgreich schon seit 1952, gezüchtet (Reitstunden und Kutsche-Fahrten  möglich), außerdem gibt es auch ein Museum. Das Szalajka-Tal ist mit seiner Fauna und Flora, seinen Wasserfällen und Höhlen die Perle des Bükk-Gebirges, muß aber zu Fuß erwandert werden. 

Lillafüred(ca. 45 km entfernt) in den Bergen des Bükk-Nationalparkes nahe Miskolc (von Felshängen und Waldkuppen eingeschlossener Kurort). Ein kleiner Stausee spiegelt die Berge. Von Lillafüred aus kann man ausgedehnte Wanderungen beginnen, mit der Kleinbahn nach Miskolc fahren, zwei Höhlen besuchen. 

Miskolc(ca. 40 km entfernt) liegt in den östlichen Anfängen des Bükk-Gebirges, vor ihr beginnt sich die Große Tiefebene zu entfalten und gut zu sehen der 40 km entfernte spitz aufragende Tokaj-Berg.
Miskolc selbst wurde lange Zeit als reizlose Industriestadt bezeichnet, wegen der hohen Wohnblocks, die wie Stacheln aus den Hügeln des Bükk-Gebirges ragen. Doch inzwischen wurde die Innenstadt angenehm hergerichtet. Alte Häuser, die ihre vergangene Schönheit zeigen, sind schon renoviert. Am Stadthügel „AVAS“ gibt es einige schummrige Weinkeller und gute Restaurants. Einige Stadtteile liegen sogar im Bükk-Nationalpark. Der Hösök tere, die Synagoge und die barocke Minoritenkirche, liegen im Stadtkern dicht beieinander. Ebenfalls in der Nähe steht die griech.-orthod. Kirche aus dem späten 18. Jh, die eine besonders schöne Ikonostase besitzt. Ein Museum zeigt Geräte und Kunst, die die orthod. Religion und Ungarn illustrieren. Auf dem Avashügel, den man über angenehme Spazier-wege erreicht, steht die reformierte Kirche aus dem 15 Jh, mit ihrem hübschen, einfachen Schindel-dach. Ihr separat stehender Glockenturm, eine Holzkonstruktion auf einem Steinsockel ist typisch für die reformierten Kirchen im östl. Ungarn.  Im südlichen Vorort Miskolc Tapolca sollte man die Thermal-quellen und vor allem das Höhlenbad besuchen. Westlich der Stadt liegt eine Burgruine. Die mäch-tige Burg mit ihren vier Türmen beherbergt ein Museum und dient als Bühne für Musik und Theater-ver-anstaltungen. Etwas weiter oberhalb wurde in den Bergen der alte Palast von Lillafüred in ein Hotel verwandelt, dessen sanftes Kaisergelb sich in den dunklen Wassern des Hámor-Sees spiegelt. Erholungssuchenden bietet diese Gegend verschiedene Möglichkeiten: Schwimmen, Rudern, Wandern, Höhlen erforschen, Felsenklettern. 

Den Aggtelekt Park etwa 50 km nördl. von Miskolc anzusteuern lohnt sich wegen des unterirdischen Höhlensystems, das sich auf mehr als 22 km erstreckt (die größte Höhle des Landes, das Höhlen- system ist schon ein oder gar zwei Millionen Jahre alt). Sehr ruppige Landschaft; immer wieder wird die grüne Decke von Fels zerrissen. Hier hat man nur Augen für das Unterirdische, die ungarischen Eingänge in die Unterwelt in Aggtelek und Jósvafö. In dieser Gegend gibt es noch viele Höhlen. 

Das fern liegende Cserhát ist mehr ein auslaufendes Gebirge, erhebend bis zu 652 Meter, mit breiten Tälern, in den Hängen bestellte Felder mit zunehmender Besiedlung. Dieser reizvolle Teil Ungarns wird weniger von Reisenden entdeckt und ist daher für den Tourismus nur leicht erschlossen. 

Und die im Nordosten anschließenden Zemplenerberge mit den vielen Straßen, die nach Dörfern als Sackgasse in den Hügeln enden, mit der abgeschiedenen Wildnis und den vielen geruhsam sitzenden Greifvögeln, sind touristisch kaum erschlossen. Ausgenommen z.B. Tokaj, das gern bereist wird wegen seines süßlichen Weines, der an den Südhängen der Zemplener Berge wächst.

Tokaj(40 km entfernt). Durch den weltberühmten Wein bekannt, oder der Ort und der Berg, der weit über die Tiefebene hinausragt. Der Ort selbst bietet wohl nicht gerade viel, aber das große Weinkeller-Museum mit einem 700 Jahre alten Gewölbe und einer Gesamt-Ganglänge von 1,5 km lohnt sich zu besuchen (incl. Weinprobe), oder das Rákóczi-Dessewffy-Schloß. Reste von der alten Burg sind in Tokaj noch zu sehen, sowie eine Kirche griech.-orthod. Stils. Die Tokajgalerie in der Stadtmitte bietet lokale Geschichte. Auch ein ausgeschilderter Bade-Strand ist hier zu finden. 

Sarospatak(ca. 75 km entfernt) eine Stadt zwischen den Zemplener-Bergen und der großen Tiefebene. Die dort befindliche Burg gilt als eines der wichtigsten Renaissance-Werke des Landes.

Eger(70 km entfernt).  Die bekannte Wein-Stadt (spezieller Wein „Stier-Blut“) mit ihren Ruinen der Burg und den noch fast vollständig erhaltenen Befestigungsmauern, bietet einen Panoramablick über ganz Eger. Der alte Bischofspalast mit seiner Gemäldegalerie, Steinsammlung und Ausstellung zahlreicher Burggegenstände. Die Kasematten und die Bastionen stehen den heutigen Entdeckern und Atmosphäresuchern offen. Eger selbst in österreichischer Barockprägung. Handwerker ließen sich in der Stadt nieder und bauten reihenweise ihre malerischen Häuser, die heute zumeist unter Denkmalschutz stehen. Anzuschauen ist noch die Minoritenkirche die auf dem zentralen Dobó-Platz steht. Auf einer kleinen Erhebung am Rand der Innenstadt liegt der Dom. Das Lyzeum ist auch ein besonders prächtiges Gebäude mit einem 53 m hohen Turm. In einem Thermalbad kann man sich noch verwöhnen (ein restauriertes reizvolles türkisches Badehaus).